AGB

Allgemeine Geschäftsbedingungen (AGB)

Bikeacadamy Innsbruck, Raphael Gronauer

§ 1 Allgemeines

Vertragsgegenstand ist die Durchführung von geführten Mountainbike-Touren. Diese erfolgen unter der Leitung von Bikeacadamy Innsbruck Raphael Gronauer, Anschrift Andreas Hofer Straße 32, 6020 Innsbruck Österreich im Folgenden „Veranstalter“ genannt. Soweit nicht ausdrücklich anders vereinbart, gelten für sämtliche Geschäfte zwischen dem Veranstalter und dem Teilnehmer die vorliegenden AGB in der jeweils gültigen Fassung.

§ 2 Vertragsabschluss

Der Vertrag kommt mit der schriftlichen (per E-Mail) Bestätigung der Anmeldung seitens des Veranstalters zustande. Für den Umfang der Leistung ist ausschließlich die schriftliche Anmeldungsbestätigung maßgebend. Ein Tourplatz gilt jedoch erst dann als verbindlich reserviert, wenn die vollständige Teilnahmegebühr beim Veranstalter eingelangt ist.

§ 3 Teilnahmebedingungen

Der Teilnehmer hat über seine Fähigkeiten und Erfahrungen beim Mountainbiken wahrheitsgemäß und umfassend aufzuklären sowie selbständig für eine dem Stand der Technik und den äußeren Bedingungen entsprechende Ausrüstung Sorge zu tragen. Ebenfalls hat er über seine körperlichen Fähigkeiten, insbesondere über seinen Gesundheitszustand und allfällige Leiden, umfassend aufzuklären.

Der Veranstalter behält sich das Recht vor, die Teilnahme an einer Tour von der Erfüllung bestimmter Bedingungen (wie beispielsweise das Vorliegen bestimmter fahrtechnischer Kenntnisse) abhängig zu machen oder auch Kunden von der Teilnahme auszuschließen, sollten diese die erforderlichen Voraussetzungen offensichtlich nicht erfüllen.

§ 4 Stornierung durch den Veranstalter

Der Veranstalter behält sich das Recht vor, die Leistung abzuändern sowie von der  Erfüllung zurückzutreten, soweit dies sachlich gerechtfertigt oder dem Schutz der teilnehmenden Personen dienlich ist.

Dies ist der Fall, wenn die vorgesehene Teilnehmerzahl nicht erreicht wird oder andere Umstände vorliegen, die der Durchführung der Tour entgegenstehen (zB Schlechtwetter, ungünstige Verhältnisse, Lawinengefahr, etc.). Dem Teilnehmer werden sodann Ersatzangebote unterbreitet. Sollte der Teilnehmer keines der Ersatzangebote wahrnehmen wollen oder können, werden ihm die bereits geleisteten Zahlungen zurückerstattet.

§ 5 Stornierung durch den Kunden

Der Kunde hat bei Fernabsatzverträgen gem. § 11 FAGG das Recht, innerhalb von 14 Tagen ab Belehrung, ohne Angabe von Gründen vom Vertrag zurückzutreten Dies ist formfrei möglich, insbesondere per E-Mail, Fax oder Post. Die Frist ist gewahrt, wenn die Rücktrittserklärung innerhalb der Frist abgesendet wird. Sollte der Kunde eine Vertragserfüllung vor Ablauf der Rücktrittsfrist wünschen, so muss er dem Veranstalter ausdrücklich seinen Verzicht auf die Rücktrittsfrist erklären.

Ein Rücktritt vom Vertrag ist weiters bis spätestens 3 Tage vor Tourantritt ohne Anfall einer Stornogebühr möglich. Bei Rücktritt 3 Tage oder weniger vor deren Beginn fallen 100% des Angebotspreises zu Lasten des Kunden an.

Für mehrtägige Touren gelten von den allgemeinen Stornobedingungen abweichende Stornoregelungen. Auf diese wird bei Reservierung gesondert hingewiesen bzw. den Interessenten bei Vertragsabschluss übermittelt.

§ 6 Gefahrtragung

Die Teilnahme an den Angeboten erfolgt grundsätzlich immer in eigener Verantwortung und auf eigenes Risiko. Mountainbiking, Freeride, Downhill und ähnliche Sportarten sind mit einem erheblichen Unfallrisiko verbunden. Die Touren führen sowohl über öffentliche Straßen und Wege als auch über befestigte und unbefestigte Wege und Pfade. Der Veranstalter haftet nicht für die Beschaffenheit der Strecke.

Um Konfrontationen zu vermeiden und die eigene Sicherheit zu gewährleisten, sind bei der Teilnahme der geführten Touren folgende Regeln einzuhalten:

Wanderer, Fußgänger und Reiter haben Vorrang, weswegen Überholmanöver rücksichtsvoll und in Schrittgeschwindigkeit durchzuführen sind.
Verantwortungsvolles Fahren mit kontrollierter Geschwindigkeit und auf halbe Sicht, um jederzeit und rechtzeitig anhalten zu können, insbesondere wenn Gegenverkehr möglich sein sollte.
Einhaltung der geltenden Straßenverkehrsordnung.
Das Tragen eines Schutzhelms ist obligatorisch.
Alle Teilnehmer haben ihre Fähigkeiten selbst einzuschätzen und ihre Fahrweise daran auszurichten. Die Teilnehmer müssen insbesondere selbst beurteilen, ob sie einen Wegabschnitt sicher und ohne sich oder andere zu gefährden mit dem Mountainbike befahren können. Im Zweifelsfall ist das Mountainbike zu schieben oder zu tragen. Die Teilnehmer haben den Anordnungen des Tour-Leiters Folge zu leisten, um ein größtmögliches Maß an Sicherheit für die gesamte Gruppe zu gewährleisten.

Der Veranstalter haftet nicht für Sachschäden, die von ihm oder von einer ihm zurechenbaren Person, leicht fahrlässig verursacht wurden.

§ 7 Gerichtsstand und anzuwendendes Recht

Es wird österreichisches Recht vereinbart, sodass der Vertrag per Rechtswahl österreichischem Recht unterliegt.